Zugangswege


Junge Konsumierende suchen Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe, aber auch der Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie nicht von sich aus bzw. "freiwillig" auf. In der Regel geschieht dies aufgrund der Anregung bzw. Auflage von Institutionen (z.B. Justiz, Schule) und/oder elterlicher Einflussnahme.
Bei Heranwachsenden und jungen Erwachsenen basiert die Inanspruchnahme von Hilfen dagegen häufiger auch auf der Grundlage von Leidensdruck, Einsicht bzw. Veränderungsbereitschaft.
Der Ausgestaltung von Vermittlungswegen sowie der Kooperation zwischen suchtspezifischen Hilfen und Institutionen, die Kontakt zu jungen Konsumierenden haben, kommt deshalb eine wichtige Bedeutung zu.
Vermittelnde Instanzen bzw. Themen sind u.a.

- Eltern/Angehörige
- Polizei/Justiz
- Jugendhilfe
- Schule
- Medizin
- Arbeit/Beschäftigung
- Führerschein

Durch eine zielgruppengerechte Öffentlichkeitsarbeit und der Entwicklung eines einrichtungspezifischen unverwechselbaren Images können ebenfalls Hemmnisse der Inanspruchnahme abgebaut werden.